Es ist schwer, Kinder ohne einen Stamm großzuziehen

Es ist schwer, Kinder ohne einen Stamm großzuziehen

vom 07.02.2020

in "Allgemeines"

Ohne eine Großmutter, die sich ab und zu um die Kinder kümmert. Ohne Geschwister in der Nähe, die die Kinder bespaßen, wie es eben nur ein Onkel oder eine Tante kann. Keine Cousins und Cousinen, die die Nestwärme komplett machen. Ohne Schwiegermutter, die die Kids mal betreut, wenn du krank bist. 


In Krisenzeiten sind Mütter und Väter unendlich dankbar, wenn Verwandte oder Freunde sich um die Kinder kümmern. Zum Beispiel, wenn sie krank sind oder wenn ihnen einfach alles über den Kopf wächst und sie das Gefühl haben, die Welt gehe unter.


Es gibt Mütter und Eltern, die gar keine Unterstützung haben. Sie müssen alles alleine schaffen. Sie können nie mal richtig durchatmen, weil sie niemanden haben, der ihnen den Rücken stärkt.
Was passiert, wenn wir in schwierigem Momenten niemanden um Hilfe bitten können?

Stell dir folgende Situation vor. Du hast unerträgliche Migräne, deine Kinder (5, 4 und 2 Jahre alt) spielen, schreien, rennen und möchten in deiner Nähe sein. Du willst nur, dass diese Schmerzen endlich aufhören, dich ausruhen, schlafen oder in völliger Dunkelheit sein, aber du kannst nicht ... Niemand kann kommen, um dich zu retten. Du bist völlig auf dich allein gestellt. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als den Kindern zu erklären, wie es dir geht und zu hoffen, dass sie dich verstehen und kooperieren.

Eine Mutter, die keine Familie in der Nähe hat, tut sich gut daran, eine Familie ohne Blutsbande zu gründen. Finde andere Mütter und knüpfe Freundschaften. Dann könnt ihr euch gegenseitig unterstützen. Dafür gibt es www.Mamaship.org.


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